Natur-, Umwelt-und Tierschutz

 

Ich möchte:

Den Natur-, Umwelt- und Tierschutz  - unter dem Leitgedanken – „Neben- und Miteinander von Mensch und Natur“ stärken und fördern.

 

Natur und Landschaft sind auf Grund ihres eigenen Wertes und als Grundlage für Leben und Gesundheit des Menschen auch in Verantwortung für die künftigen Generationen im besiedelten und unbesiedelten Bereich so zu schützen, dass die biologische Vielfalt, die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts einschließlich der Regenerationsfähigkeit und nachhaltigen Nutzungsfähigkeit der Naturgüter sowie die Vielfalt, Eigenart und Schönheit sowie der Erholungswert von Natur und Landschaft auf Dauer gesichert sind.

 

Dieser Grundsatz darf nicht aufgrund finanzieller Einzelinteressen aufgeweicht werden, muss jedoch dort seine Grenzen finden, wo das Allgemeinwohl aller Einwohnerinnen und Einwohner deutliche Einschränkungen erfahren könnte.

 

Klimaneutrale Ernergieversorgung

 

Immer Leistungsstärkere Windturbinen und damit einhergehende größere Anlagenhöhen von derzeit schon deutlich über 200 m werden auch im Saterland spätestens bei einem zukünftigen Repowering auf den vorhandenen Flächen ein Thema werden. Eine für Mensch und Natur akzeptable  Begrenzung, aber auch die Ausweisung neuer Vorrangflächen für Windenergieanlagen  sollten daher frühzeitig diskutiert werden. 

Eine zunehmende Flächenbeanspruchung für den Anbau von Maismonokulturen zur Energiegewinnung in Biogasanlagen und einem damit einhergehendem  großflächigem Einsatz von "Pflanzenschutzmitteln" schadet der Pflanzen- und Insektenvielfalt. - Langfristig kann eine eingeschränkte Insektenvielfalt den Anbau von Nutzpflanzen und damit auch unsere Versorgung mit Grundnahrungsmitteln erheblich beeinträchtigen.

 

Erhalt und Rekultivierung von Moorflächen

 

Die Moorlandschaften gehören mit ihrer einzigartigen Artenvielfalt zu den faszinierendsten Wildnisgebieten der Welt. Viele dieser Lebensräume sind  durch Entwässerung und Abtorfungen bereits zerstört oder zumindest stark beschädigt. In Deutschland gelten heute nur noch rund fünf Prozent der ursprünglichen Moore als naturnah. Dabei geht nicht nur der Lebensraum für viele spezialisierte Arten verloren, auch heizen die Emissionen aus den zerstörten Mooren den fortschreitenden Klimawandel weiter an.

Moore sind die effektivsten Kohlenstoffspeicher innerhalb der Landökosysteme und erfüllen damit auch eine wichtige Klimaschutzfunktion für den Menschen. Zwar macht ihre Fläche nur drei Prozent der weltweiten Landfläche aus,  aber sie doppelt so viel Kohlenstoffdioxid wie alle Wälder der Erde zusammen.
(Quelle:)

Auch im Saterland sollte mittelfristig die anhaltende Zerstörung der klimawirksamen Moorgebiete trotz der Abbaukonzessionen gestoppt werden  und mittelfristig ein noch größeres Engagement, zur Renaturierung dieser Ökosystem vorangetrieben werden. Dieses Engagement könnte neben dem positiven Effekt für die Natur  durch neue Konzepte und Ideen im Tourismusbereich auch Arbeitsplätze sichern und schaffen.

Der Torfabbau in der heutigen Form wird sich nicht unendlich fortsetzen lassen und eine weitere Ausweisung von Abbauflächen ist nach den Plänen der Landesregierung in ihrem aktuellen Koalitionsvertrag ausgeschlossen. - Im Gegenteil: dort sollen Forschungsgelder investiert werden um Alternativen zu Torf als Pflanzsubstrat zu entwickeln. -